Am Mittwochabend, den 1. Juli 2026, kamen über 160 Teilnehmende zu einem Gottesdienst in der neuapostolischen Kirche in Goslar zusammen. Sie kamen aus den neuapostolischen Gemeinden Bad Harzburg, Salzgitter-Bad, Seesen, Ildehausen und Goslar. Per Live-Übertragung war die Gemeinde Wolfenbüttel angeschlossen. Nach vielen technischen und auch organisatorischen Vorbereitungen entwickelte sich der Gottesdienst aus einer Seligpreisung der Bergpredigt von Christus:
"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gotteskinder heißen.“ (Matthäus 5 Vers 9)
Apostel Vicariesmann führte aus, dass die Seligpreisungen eine Anleitung zum Glücklichsein sind. In diesem Falle gibt es einen engen Zusammenhang dazwischen, Frieden zu stiften und ein Kind Gottes zu sein. Ein Kind Gottes, die Gotteskindschaft zu tragen, ist eng verbunden damit, aus Wasser und Geist wiedergeboten zu sein, und damit Gott zum Vater zu haben, bei ihm das Zuhause zu haben. Frieden stiften bedeutet, aktiv den Frieden zu suchen, dazu treibt der Geist Gottes an, das ist in Gotteskindern angelegt. Friedensstifter wünschen dem Nächsten Gottes Zuwendung, wie es im Aaronitischen Segen (4. Mose 6, 24-26) zum Ausdruck kommt.
In diesem Gottesdienst haben so auch zwei gläubige Christinnen die Gabe des Heiligen Geistes bekommen. Weiterhin wurde ein Priester, der über 40 Jahre im geistlichen Dienst war, in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Diese Handlungen waren eine weitere, wichtige Facette im Gottesdienst.
Nach dem Gottesdienst haben sich die Teilnehmenden noch untereinander ausgetauscht, zu den Handlungen gratuliert und sich von Apostel Vicariesmann verabschiedet.
Neuapostolische Kirche